Buchhaltung und Rechnungen für Foodtrucks
Festival am Wochenende, Firmenfeier am Donnerstag, Wochenmarkt am Samstag: Ein Foodtruck verkauft am Fenster und rechnet größere Einsätze per Rechnung ab. Saldiqo schreibt Rechnungen für Veranstalter und Firmen, erfasst Standgebühren und Wareneinkauf als Ausgaben und zeigt, welcher Einsatz sich lohnt.
Das fällt bei Foodtrucks an
Verkauf am Fenster und Rechnung
Am Fenster zahlen Gäste bar oder per Karte. Firmenfeiern und Hochzeiten werden per Rechnung abgerechnet.
Standgebühren und Wareneinkauf
Jeder Einsatz kostet Standgebühr, Waren und Fahrt. Nur mit Zuordnung weißt du, was übrig bleibt.
Saison und Wetter
Einsätze hängen von Wetter und Terminen ab. Der Überblick über offene Posten sichert die Liquidität.
So hilft dir Saldiqo
- Pauschale für FirmeneventsAngebot mit Menüpreis und Personenzahl, Anzahlung, Schlussrechnung.
- Standgebühren erfassenBelege als Ausgabe mit Kostenstelle des Einsatzes.
- Ergebnis je EinsatzAuswertung je Kostenstelle zeigt Einnahmen, Standgebühr und Ware.
- Fahrzeug als AnlageDer Truck und das Equipment laufen über ihre Nutzungsdauer.
Typische Rechnungspositionen
Beispiele, die in dieser Branche oft auf Rechnungen stehen. Preise legst du selbst fest.
- Verpflegung Firmenfeier, 60 Personen, Menüpreis
- Standgebühr laut Beleg weiterberechnet
- Anfahrt und Aufbau
- Getränkepauschale pro Person
- Anzahlung 30 % bei Buchung
- Mindestumsatz-Garantie des Veranstalters
Steuern und Rechnungen in Deutschland
Was für Rechnungen in Deutschland gilt, in Kürze. Stand: Oktober 2026.
- Umsatzsteuer
- Normalsatz 19 %, ermäßigter Satz 7 %. Welcher Satz für welche Leistung gilt, hängt vom Einzelfall ab. Saldiqo rechnet je Rechnungsposition mit dem Satz, den du wählst.
- Kleinunternehmer
- Nach § 19 UStG erhebst du keine Umsatzsteuer, solange dein Umsatz im Vorjahr höchstens 25.000 € und im laufenden Jahr höchstens 100.000 € beträgt. Saldiqo zeigt dir laufend, wie viel noch frei ist, und setzt den Hinweis auf die Rechnung.
- Pflichtangaben
- Nach § 14 UStG gehören auf jede Rechnung Steuernummer oder USt-IdNr., eine fortlaufende Rechnungsnummer, das Leistungsdatum und der Empfänger. Saldiqo prüft das, bevor du eine Rechnung festschreibst. Kleinbetragsrechnungen bis 250 € brutto brauchen weniger Angaben.
- E-Rechnung
- Empfangen müssen alle Unternehmen E-Rechnungen seit dem 1. Januar 2025. Ausstellen musst du sie ab 2027, wenn dein Vorjahresumsatz über 800.000 € lag, und ab 2028 im inländischen Geschäft zwischen Unternehmen in allen Fällen. Kleinunternehmer sind ausgenommen. Saldiqo erstellt XRechnung und ZUGFeRD.
- Umsatzsteuer-Voranmeldung
- Sie geht über ELSTER an das Finanzamt, bis zum 10. nach dem Ende des Zeitraums. Monatlich meldest du, wenn deine Umsatzsteuer im Vorjahr über 9.000 € lag, vierteljährlich ab über 2.000 €. Saldiqo liefert dir die Werte, eingereicht wird in ELSTER oder über deine Steuerberatung.
- Aufbewahrung
- Rechnungen und Buchungsbelege bewahrst du 8 Jahre auf, Bücher 10 Jahre, Geschäftsbriefe 6 Jahre. Die Frist beginnt mit dem Ende des Kalenderjahres.
- Zahlungsverzug
- Im zweiten Halbjahr 2026 liegt der Verzugszins bei 10,52 % im Geschäftsverkehr und bei 6,52 % gegenüber Verbrauchern. Dazu kommt eine Pauschale von 40 €, aber nur gegenüber Unternehmen. Saldiqo kennt Mahnstufen mit Fristen und Gebühren.
- Bezahlen
- Jede Rechnung bekommt einen GiroCode (EPC-QR), den deine Kundschaft mit der Banking-App scannt. Zahlungen ordnest du über den Kontoauszug zu, als CSV oder CAMT.
- Steuerberatung
- Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach Zufluss, DATEV-Export und ein eigener Zugang für deine Steuerberatung sind eingebaut.
Häufige Fragen
Ersetzt Saldiqo meine Kasse am Fenster?
Nein. Saldiqo ist kein Kassensystem. Der Verkauf am Fenster gehört in eine Kasse, die die Vorgaben deines Landes erfüllt.
Wie rechne ich Einsätze für Firmen ab?
Mit Angebot, Anzahlung und Schlussrechnung.
Müssen Foodtrucks in Deutschland Umsatzsteuer ausweisen?
Ja, sobald sie nicht Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind. Das sind sie, wenn der Umsatz im Vorjahr höchstens 25.000 € und im laufenden Jahr höchstens 100.000 € beträgt. Die Grenze ist hart: Schon mit dem Umsatz, der sie überschreitet, wird die Umsatzsteuer fällig.
Brauchen Foodtrucks in Deutschland eine E-Rechnung?
Empfangen können müssen alle Unternehmen seit 2025. Ausstellen musst du sie ab 2027 bei einem Vorjahresumsatz über 800.000 € und ab 2028 grundsätzlich im inländischen Geschäft zwischen Unternehmen. Kleinunternehmer, Rechnungen bis 250 € und Fahrausweise sind ausgenommen. Privatkunden bekommen weiter eine normale Rechnung.
Wie lange müssen Foodtrucks Rechnungen aufbewahren?
Rechnungen und Buchungsbelege 8 Jahre, Bücher 10 Jahre, Geschäftsbriefe 6 Jahre, jeweils ab dem Ende des Kalenderjahres. Belege kannst du in Saldiqo digital ablegen. Die gesetzliche Pflicht zur Aufbewahrung und zur Verfahrensdokumentation bleibt bei dir.
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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung, ohne Gewähr. Für deinen Fall hilft dir deine Steuerberatung.