Buchhaltung und Rechnungen für Shopify-Shops
Bestellungen im Minutentakt, Rabattcodes, Retouren, Auszahlungen von Zahlungsdienstleistern und Werbekosten: Ein Shopify-Shop hat viele Datenquellen und wenig Zeit für Papier. Saldiqo holt Bestellungen aus Shopify, schreibt Rechnung und Lieferschein, erfasst Auszahlungen und zeigt, was nach Gebühren und Werbung bleibt.
Das fällt bei Shopify-Shops an
Viele Bestellungen
Jede Bestellung braucht Rechnung, Lieferschein und Zahlungseingang.
Auszahlungen und Gebühren
Zahlungsdienstleister zahlen gebündelt aus und ziehen Gebühren ab.
Werbekosten
Anzeigen sind die größte Ausgabe vieler Shops. Rechnungen kommen von mehreren Plattformen.
So hilft dir Saldiqo
- Shopify anbindenZugangsdaten eintragen, Bestellungen abholen.
- Auszahlungen zuordnenKontoauszug hochladen.
- Werbekosten erfassenRechnungen der Plattformen als Ausgabe.
- RetourenRechnungskorrektur mit Verknüpfung.
Typische Rechnungspositionen
Beispiele, die in dieser Branche oft auf Rechnungen stehen. Preise legst du selbst fest.
- Artikel laut Bestellung
- Versand laut Bestellung
- Rabattcode, abgezogen
- Rechnungskorrektur: Rückgabe
- Gebühr Zahlungsdienstleister laut Abrechnung
- Werbekosten laut Beleg
Steuern und Rechnungen in Deutschland
Was für Rechnungen in Deutschland gilt, in Kürze. Stand: Oktober 2026.
- Umsatzsteuer
- Normalsatz 19 %, ermäßigter Satz 7 %. Welcher Satz für welche Leistung gilt, hängt vom Einzelfall ab. Saldiqo rechnet je Rechnungsposition mit dem Satz, den du wählst.
- Kleinunternehmer
- Nach § 19 UStG erhebst du keine Umsatzsteuer, solange dein Umsatz im Vorjahr höchstens 25.000 € und im laufenden Jahr höchstens 100.000 € beträgt. Saldiqo zeigt dir laufend, wie viel noch frei ist, und setzt den Hinweis auf die Rechnung.
- Pflichtangaben
- Nach § 14 UStG gehören auf jede Rechnung Steuernummer oder USt-IdNr., eine fortlaufende Rechnungsnummer, das Leistungsdatum und der Empfänger. Saldiqo prüft das, bevor du eine Rechnung festschreibst. Kleinbetragsrechnungen bis 250 € brutto brauchen weniger Angaben.
- E-Rechnung
- Empfangen müssen alle Unternehmen E-Rechnungen seit dem 1. Januar 2025. Ausstellen musst du sie ab 2027, wenn dein Vorjahresumsatz über 800.000 € lag, und ab 2028 im inländischen Geschäft zwischen Unternehmen in allen Fällen. Kleinunternehmer sind ausgenommen. Saldiqo erstellt XRechnung und ZUGFeRD.
- Umsatzsteuer-Voranmeldung
- Sie geht über ELSTER an das Finanzamt, bis zum 10. nach dem Ende des Zeitraums. Monatlich meldest du, wenn deine Umsatzsteuer im Vorjahr über 9.000 € lag, vierteljährlich ab über 2.000 €. Saldiqo liefert dir die Werte, eingereicht wird in ELSTER oder über deine Steuerberatung.
- Aufbewahrung
- Rechnungen und Buchungsbelege bewahrst du 8 Jahre auf, Bücher 10 Jahre, Geschäftsbriefe 6 Jahre. Die Frist beginnt mit dem Ende des Kalenderjahres.
- Zahlungsverzug
- Im zweiten Halbjahr 2026 liegt der Verzugszins bei 10,52 % im Geschäftsverkehr und bei 6,52 % gegenüber Verbrauchern. Dazu kommt eine Pauschale von 40 €, aber nur gegenüber Unternehmen. Saldiqo kennt Mahnstufen mit Fristen und Gebühren.
- Bezahlen
- Jede Rechnung bekommt einen GiroCode (EPC-QR), den deine Kundschaft mit der Banking-App scannt. Zahlungen ordnest du über den Kontoauszug zu, als CSV oder CAMT.
- Steuerberatung
- Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach Zufluss, DATEV-Export und ein eigener Zugang für deine Steuerberatung sind eingebaut.
Häufige Fragen
Wie binde ich Shopify an?
Du trägst die Adresse deines Shops und den Zugriffstoken einer eigenen App ein. Saldiqo liest Bestellungen und meldet auf Wunsch den Versand zurück.
Wie behandle ich Auszahlungen?
Du lädst den Kontoauszug hoch, die Eingänge ordnest du den Bestellungen zu, die Gebühren erfasst du als Ausgabe.
Müssen Shopify-Shops in Deutschland Umsatzsteuer ausweisen?
Ja, sobald sie nicht Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind. Das sind sie, wenn der Umsatz im Vorjahr höchstens 25.000 € und im laufenden Jahr höchstens 100.000 € beträgt. Die Grenze ist hart: Schon mit dem Umsatz, der sie überschreitet, wird die Umsatzsteuer fällig.
Brauchen Shopify-Shops in Deutschland eine E-Rechnung?
Empfangen können müssen alle Unternehmen seit 2025. Ausstellen musst du sie ab 2027 bei einem Vorjahresumsatz über 800.000 € und ab 2028 grundsätzlich im inländischen Geschäft zwischen Unternehmen. Kleinunternehmer, Rechnungen bis 250 € und Fahrausweise sind ausgenommen. Privatkunden bekommen weiter eine normale Rechnung.
Wie lange müssen Shopify-Shops Rechnungen aufbewahren?
Rechnungen und Buchungsbelege 8 Jahre, Bücher 10 Jahre, Geschäftsbriefe 6 Jahre, jeweils ab dem Ende des Kalenderjahres. Belege kannst du in Saldiqo digital ablegen. Die gesetzliche Pflicht zur Aufbewahrung und zur Verfahrensdokumentation bleibt bei dir.
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Stand: Oktober 2026. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung, ohne Gewähr. Für deinen Fall hilft dir deine Steuerberatung.